Förderung & Karriere
Von Uriel Stülpnagel · Cellist & Pädagoge · Lesedauer ca. 6 Min.
Das Bundesjugendorchester gilt als eines der renommiertesten Jugendorchester der Welt. Wer dort mitspielt, lernt auf einem Level, das die meisten Musikschulen und selbst viele Hochschulen nicht bieten können. Aber ist die Bewerbung auch für dich sinnvoll — und realistisch?
Das BJO ist das nationale Spitzenorchester für Jugendliche, getragen vom Deutschen Musikrat. Es gilt international als Kaderschmiede für zukünftige Berufsmusiker.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Altersgruppe | 14–19 Jahre (Stichtag 1. Januar) |
| Bewerbungsmodus | Jährliche Probespiele, bundesweit |
| Arbeitsphasen | 3–4 Mal pro Jahr, je ca. 10–14 Tage |
| Dirigenten | Wechselnde internationale Gastdirigenten |
| Kosten | Grundsätzlich kostenlos; Förderungen über Musikrat |
Ehrlich: sehr gut. Das BJO ist kein Förderorchester für Talente im Aufbau — es ist das Niveau kurz unterhalb des Berufsorchesters. Viele Bewerber sind bereits Schüler von Hochschulprofessoren oder Bundespreisträger bei "Jugend musiziert".
Vorteile
Herausforderungen
Das BJO hat mir beigebracht, was es heißt, wirklich zuzuhören — nicht nur auf mein eigenes Spiel, sondern auf das Orchester als Ganzes.
Auf cellostudium.de findest du eine Übersicht über Wettbewerbe und Orchestermöglichkeiten.